Geschichte

Der Gestaltungsplan 

Die Pläne für die 22 Rütliweid-Häuser entstanden in den frühen achtziger Jahren im Büro des damaligen Megger Architekten Werner Siegrist. Die Realisierung erfolgte in vier Etappen: Den Auftakt machten die obersten Häuser (1-4), gefolgt von der darunter liegenden Zeile (5-7) mit den Carports. Im unteren, nur durch ein Fusswegnetz erschlossenen Siedlungsteil liefen die Bauarbeiten von unten (Häuser 20-22) nach oben ab. Die Häuser südöstlich des Gemeinschaftsraums machten den Abschluss.   

Hinweis: Die von den Architekten in obigem Verkaufsplan verwendete Häuser-Nummerierung weicht von den zu einem späteren Zeitpunkt festgelegten offiziellen Hausnummern ab. 

Das Grundkonzept 

Das Grundkonzept der Rütliweid-Siedlung basiert auf dem Prinzip des verdichteten Bauens, das in jener Epoche in Adligenswil sehr beliebt war. Die Häuser sind teils leicht versetzt in Gruppen angeordnet oder über einen seitlichen Anbau miteinander verbunden. Die Gebäude bestehen aus massiven Mauerschoten auf der Ost- und Westseite, die Südfassade und die Zwischenbereiche der Fenster sind als Holzkonstruktion eingefügt. 

Über drei Jahrzehnte nach dem Bezug sind mehr als die Hälfte aller Rütliweid-Häuser immer noch von den ursprünglichen Käuferfamilien bewohnt, in zwei Häusern in zweiter Generation.

Die Verkaufsinserate

Mit diesem Inserat in den Luzerner Neusten Nachrichten (LNN) boten die Planer die Rütliweid-Häuser zum Verkauf an. (Hinweis: Die Siedlung hiess in der Planungsphase noch Buggenacher, was auf eine historische Flurbezeichnung zurückzuführen ist.)